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Projekte

Holzbau-GIS: Einsparungen von Treibhausgasen durch Bauen und Sanieren mit Holz

Treibhausgaseinsparungen durch den Einsatz von Holz als Baumaterial in kommunalen Klimaschutzkonzepten

Ziel

Das Projekt „Holzbau-GIS“ leistet einen Beitrag zur Einsparung von Treibhausgasen durch Bauen mit Holz. Eine bestehende und weiterzuentwickelnde Kohlenstoffberechnung wird in ein GIS-basiertes webfähiges Fachinformationssystem eingebettet und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in einen regionalen Kontext.
Anhand einer Beispielkommune werden auf einem GIS-Modell aufbauend Verknüpfungspunkte generiert, die die Abschätzung von THG-Einsparungen durch Neubau und Sanierung mit Holz ermöglichen, sowie die regional vorhandenen Holzressourcen zur energetischen und stofflichen Nutzung und deren Verwertungskette im Modell darstellen. Dies ermöglicht den Kommunen in Selbstverwaltung, die erreichten Treibhausgaseinsparungen durch den Einsatz von Holz als Baumaterial in die kommunalen Klimaschutzkonzepte zu integrieren.
Zentraler Kern des Projekts ist die Analyse von Potenzialen im Holzbau auf kommunaler Ebene sowie die Kommunikation und der Wissenstransfer von gewonnenen Erkenntnissen und Projektergebnissen durch die Entwicklung eines Modells zur Berechnung von Treibhausgaseinsparpotenzialen.

 

Aufgaben

Ruhr-Universität Bochum: Konzept- und Modellentwicklung disy Informationssysteme GmbH: Software-technische Realisierung Holzbau-GIS

 

Status Quo

Durch die Mitarbeit der Beispielkommune seit Beginn des Projekts wurde bekannt, über welche Datensätze typischerweise in einer Kommune verfügt wird. Die Zusammenführung verschiedener, relevanter Datensätze ist in Bearbeitung. Das Konzept wird an den zur Verfügung stehenden Datenbestand angepasst.
Um Maßnahmen für Sanierung oder den vermehrten Einsatz von Holz im Bausektor formulieren zu können, muss der IST-Zustand der Beispielkommune erfasst werden. Das allgemeine Vorgehen dafür wurde erarbeitet und es fanden bereits erste Überprüfungen vor Ort statt.

 

Vorteile

Ziel des Klimaschutzprojektes ist es das Potenzial einer stofflichen Nutzung von Holzprodukten im Bauwesen als zusätzliche Klimaschutzmaßnahme für Kommunen darzustellen und praktisch handhabbar zu machen.
Dieses Fachinformationssystem bündelt die auf Gebäudeebene gewonnenen Erkenntnisse und setzt sie in einen regionalen Kontext. Zudem dient das Holzbau-GIS als Kommunikations-, Beratungs- und Informationswerkzeug und ermöglicht eine Vernetzung der im Holzbau agierenden Akteure. Es ist ein Hilfsinstrument zur Beratung für Klimaschutz durch Holzbau.

 

Projektdaten und -partner

  • Ruhr-Universität Bochum
  • disy Informationssysteme GmbH

 

Laufzeit: 02/2019 – 01/2022

 

FKZ: 22WK313101

Software-technische Realisierung Holzbau-GIS  Quelle: Lehrstuhl Ressourceneffizientes Bauen

Software-technische Realisierung Holzbau-GIS Quelle: Lehrstuhl Ressourceneffizientes Bauen

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist in zwei Stufen aufgeteilt:
1. die Skizzeneinreichung
- bei positiver Bewertung
2. die Einreichung des Antrages

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