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Projektdatenbank - Details

Waldgürtel_MS - Fit für den Klimawandel - Maßnahmen für eine nachhaltige, naturnahe Anpassung feuchter Wälder im Münsterland an Klimaveränderungen

Anschrift
NABU-Naturschutzstation Münsterland e.V.
48165 Münster
Westfalenstr. 490
Kontakt
Dr. Britta Linnemann
Tel: +49 2501 9719433
E-Mail: b.linnemann@nabu-station.de
FKZ
22WA100101
Anfang
01.01.2014
Ende
31.05.2018
Aufgabenbeschreibung
Südlich von Münster sollen Waldflächen hydrologisch untersucht und in Teilbereichen durch Wiederherstellung naturraumtypischer Wasserverhältnisse fit für den Klimawandel gemacht werden, z. B. durch Sicherung von Moorwäldern, Revitalisierung von Auenwäldern und Optimierung von Feuchtwäldern. Parzellenscharf geplanten Maßnahmen sind z. B. der aufwuchsverträgliche Rückbau des Entwässerungssystems in wertvollen Eichen-Ulmenwäldern, auf staunassen Böden mit Stieleichen-Hainbuchenwälder und Moorwälder. Langfristige CO2-Fixierung wird durch dauerhafte Sicherung des Tot- und Altholzanteils, die Reaktivierung eines Hochmoortorfkörpers, den Umbau hinzu klimastabilen Waldbestände auf Feuchtstandorten bzw. Erstaufforstungen erreicht. Alle Maßnahmen sollen gleichzeitig zur Stabilisierung und Erhöhung der Biodiversität beitragen. Ein Monitoring inklusive CO2-Bilanzierung findet auf 12 Referenzflächen mit und ohne Nutzung statt. Privatwaldbesitzern soll forstwirtschaftliche Beratung zu klimarelevanten Optimierungen und deren Umsetzung auf freiwilliger Basis angeboten werden. Eine Fachtagung, Öffentlichkeitsarbeit, Schulungsmodule für Kinder und ein Klimalehrpfad sind geplant. Nach hydrologischen Voruntersuchungen werden Teilbereiche zur Durchführbarkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Bodenwasserhaushaltes ausgewählt. Dabei sind z.B. bodenkundliche oder floristische Detail-Untersuchungen je nach Bedarf durchzuführen. Die geplanten Maßnahmen (inkl. Moorkörperreaktivierung und Auenwaldoptimierung) werden im Projekt umgesetzt. Parallel werden 12 dauerhafte Referenzflächen eingerichtet, auf denen Kohlenstoffbilanzierung und Biodiversität ohne und mit forstlicher Nutzung verglichen werden. Modellhaft soll die Auswirkung von langfristig zu sicherndem Alt- und Totholz für die Projektregion untersucht werden. Öffentlichkeitsarbeit und Schulungsangebote werden ab Projektstart erarbeitet, die Tagung zur Präsentation der Ergebnisse sowie der Klimalehrpfad bilden den Projektabschluss.

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Antragsverfahren

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist in zwei Stufen aufgeteilt:
1. die Skizzeneinreichung
- bei positiver Bewertung
2. die Einreichung des Antrages

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