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Projektdatenbank - Details

Verbundvorhaben: Waldhygienische Anpassungsstrategien für das steigende Potential von Schadorganismen in vulnerablen Regionen unter Berücksichtigung von Klimawandel und zunehmenden Restriktionen

Anschrift
Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Wonnhaldestr. 4
79100 Freiburg im Breisgau
Kontakt
Dr. Horst Delb
Tel: +49 761 4018-222
E-Mail: horst.delb@forst.bwl.de
FKZ
22WC403101
Anfang
01.01.2014
Ende
31.03.2018
Aufgabenbeschreibung
Das Verbundprojekt zielt auf die Entwicklung nachhaltiger, waldhygienischer Konzepte am Beispiel ausgewählter Vergleichsregionen in Deutschland, für die eine hohe Vulnerabilität durch die Effekte des Klimawandels, die Globalisierung sowie durch die Bildung bzw. Ausweitung von Ballungszentren besteht oder für die Zukunft erwartet wird. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich entlang eines diagonal durch ganz Deutschland von Südwesten nach Nordosten reichenden Transektes, der vergleichbar sensible Standorte mit limitierter Wasserverfügbarkeit und erhöhtem Wärmeangebot verbindet und daher exemplarisch für eine Übertragbarkeit auf zukünftige Entwicklungen geeignet erscheint. Schwerpunkte des Vorhabens stellen standortadaptierte Baumarten (Eichen und Kiefern) dar, die sich durch eine große ökologische Amplitude auszeichnen und somit auch für die zukünftige Waldwirtschaft von Bedeutung sind. Die Untersuchungen zielen auf die Förderung der natürlichen Baumwiderstandskraft, die Anpassung und Optimierung von Diagnose-, Monitoring- und Prognoseverfahren sowie insgesamt auf einen zukunftsorientierten Waldschutz mit breiter gesellschaftlicher Akzeptanz. Zunächst werden die Eichen- und Kiefern-Herkünfte auf den Versuchsflächen genetisch charakterisiert. Von jeder Versuchsfläche bzw. Herkunft sollen Pflanzen aus unterschiedlichen Familien in einem kontrollierten Gewächshaus-Experiment dem Engerlingfraß ausgesetzt (TP1) bzw. mit Mistel-Herkünften (TP7) und Sphaeropsis-Stämmen infiziert werden. Um Assoziationen von einzelnen Nukleotidaustauschen (SNPs) und physiologischen Parametern zu analysieren, werden Kandidatengene identifiziert und ihr Expressionsmuster analysiert, die an der Biosynthese von verschiedenen Volatilen (TP1) bzw. Metaboliten (TP7) beteiligt sind. Die Amplicon-Sequenzierung aller Kandidatengene von allen Proben wird anhand von 454-Sequenzierung durchgeführt. Anschließend werden die Eichen- und Kieferpopulationen bezüglich ihrer Abwehrreaktion charakterisiert.

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Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist in zwei Stufen aufgeteilt:
1. die Skizzeneinreichung
- bei positiver Bewertung
2. die Einreichung des Antrages

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