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Projektdatenbank - Details

Verbundvorhaben: Waldhygienische Anpassungsstrategien für das steigende Potential von Schadorganismen in vulnerablen Regionen unter Berücksichtigung von Klimawandel und zunehmenden Restriktionen

Anschrift
Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF)
Hans-Carl-von-Carlowitz-Platz 1
85354 Freising
Kontakt
Dr. Dr. habil. Gabriela Lobinger
Tel: +49 8161 71-4902
E-Mail: gabriela.lobinger@lwf.bayern.de
FKZ
22WC403103
Anfang
01.01.2014
Ende
31.03.2018
Aufgabenbeschreibung
Das Verbundprojekt zielt auf die Entwicklung nachhaltiger, waldhygienischer Konzepte am Beispiel ausgewählter Vergleichsregionen in Deutschland, für die eine hohe Vulnerabilität durch die Effekte des Klimawandels, die Globalisierung sowie durch die Bildung bzw. Ausweitung von Ballungszentren besteht oder für die Zukunft erwartet wird.Schwerpunkte des Vorhabens stellen standortadaptierte Baumarten (Eichen und Kiefern) dar, die sich durch eine große ökologische Amplitude auszeichnen und somit auch für die zukünftige Waldwirtschaft von Bedeutung sind. Das Verbundprojekt greift aktuelle und zunehmend relevante Problemfelder der Waldhygiene auf. Das Schadgeschehen an Eiche wird maßgeblich durch klimatische Faktoren gesteuert. Seit Ende der 1990er Jahre ist der Eichenprozessionsspinner am Schadgeschehen beteiligt. Nur durch eine zuverlässige Schadensprognose ist es möglich, gezielte und situationsgerechte prophylaktische und kurative Gegenmaßnahmen zu treffen. Im Rahmen des Teilprojektes wird das komplexe Zusammenwirken biotischer und abiotischer Umweltfaktoren bei der Entstehung von Schädlingsmassenvermehrungen an der Eiche unter den speziellen klimatischen Bedingungen des Fränkisch Würzburger Raumes untersucht. Verschiebungen im Artenspektrum, Schadwirkung bisher indifferenter Arten und Auftreten neuer Schädlinge werden im Hinblick auf den Klimawandel besonders berücksichtigt. Arbeitsplanung des PP3 für TP5: Die Untersuchungen werden in repräsentativen Eichenbeständen in speziell eingerichteten Probekreisen durchgeführt. Über den gesamten Projektzeitraum erfolgt eine Bestandsaufnahme der Eichenschadgesellschaft (Artenspektrum, Dichteentwicklung, Schadpotenzial) sowie die Aufnahme der für Massenwechsel der Schadorganismen und Vitalität der Eiche relevanten Parameter. Diagnose, Monitoring und Prognose der Schadorganismen mit Schwerpunkt auf den Eichenprozessionsspinner werden methodisch weiterentwickelt.

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Antragsverfahren

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist in zwei Stufen aufgeteilt:
1. die Skizzeneinreichung
- bei positiver Bewertung
2. die Einreichung des Antrages

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